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Spätromanische Hallenkirche in Wiblingwerde
(Dorfkirche)

Der Johannisborn |
Laut einer
Legende war der Johannisborn in vorchristlicher Zeit ein geweihter Ort
der Sachsen. Um 800 errichteten die Franken nahe diesem Ort eine
Missionsstätte. Der Born, wahrscheinlich eine der ältesten christlichen
Stätten im Sauerland, wurde zur Taufstätte. |

Inschrifttafel am Johannisborn |
| Nahe der
frühchristlichen Taufstätte "Johannisborn" entstand in der ersten
Hälfte des 13. Jahrhunderts die Johannes dem Täufer gewidmete
Johanniskirche. Sie wurde erstmals 1316 im Liber valoris (Zinsbuch des
Erzbistums Köln) erwähnt. Rechts der Grundriss der Kirche. |
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Der Altarraum |
Hier werfen
wir ein Blick in das Innere der Kirche, der aber nicht mehr dem
ursprünglichen Zustand entspricht. Einerseits hat ein lebendiges
Gemeindeleben zu mannigfaltigen Veränderungen geführt und andererseits
setzten drei verheerende Dorfbrände der Kirche arg zu. Bei
Renovierungen im Jahre 1914 fand man die Wand- und Deckenmalerei in der
Apsis wieder. Sie wurden jedoch wegen des Zustandes des Putzes nicht
restauriert sondern neu ausgemalt. |

Deckenmalerei in der Apsis |
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Noch heute
bildet die spätromanische Kirche den Dorfmittelpunkt des 462
m.ü.N.N. gelegenen Erholungsortes Wiblingwerde. Kulturhistoriker und
Heimatpfleger zählen die Kirche zu den bedeutenden Kulturdenkmälern im
Märkischen Kreis. |
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Immer noch ist diese Kirche der
Mittelpunkt des Gemeindelebens der Evangelisch-reformierten
Kirchengemeinde Wiblingwerde. Sonn- und Feiertags finden hier die
Gottesdienste der Gemeinde und auch alle Taufen, Konfirmationen,
Trauungen und Trauerfeiern statt.
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